Der Kirchturm von der Mühle aus betrachtet

 

Unser Kirchturm

wurde 1846 durch den Ditzumer Marten Bruns Schmidt erbaut und ersetzt seinen Vorgänger.

Er steht aus bautechnischen Gründen separat an der Westseite der Kirche.

"Torentje-Bauer" Schmidt schuf auch den Turm in Jemgum.

In der Turmlaterne ist eine 1959 erneut von der Familie Bruhns gestiftete kleine Glocke zu sehen (221 Kg).
Ihre Aufschrift lautet:
"Gott mit uns- Ora et labora -
die Kinder Bruhns - Anno 1959".

unser Bronzeglocke von 1479 vor der Instandsetzung

Die Vorgängerglocke wurde im Krieg eingeschmolzen.

1926 war sie durch den Verkauf von Ansichtskarten mit der Abbildung der 103 jährigen Anna Bruhns finanziert worden.

Die älteste Glocke im Turm, die Ditzumer Marienglocke, wurde im Jahre 1479 aus Bronze gegossen und im Jahre 1961 umgestimmt, um sie mit der neuen darunter hängenden Eisenglocke aus dem Jahr 1961 mit der Inschrift:
"Dienet dem Herrn mit Freuden!"
zusammen erklingen lassen zu können.

Auch ihre Vorgängerin wurde im Krieg eingeschmolzen.

Diese läuten zu den Gottesdiensten, Festtagen, freudigen und traurigen Anlässen nach der bereits von dem Krieg bestehende Läuteordnung, die am 8.8.1961 wieder eingeführt wurde.

Das Uhrwerk der Kirchturmuhr aus dem Jahr 1905

Art und Zeitpunkt des Läutens verraten uns, die wir in Hörweite der Glocken wohnen, was im Dorf passiert.

Der Reformator Calvin hat in der Zeit seines Wirkens in Genf die Genfer Goldschmiede davon überzeugt, dass es besser ist, Uhren als Goldschmuck herzustellen.

Für uns sind der Stundenschlag unserer Kirchturmuhr aus dem Jahr 1905, deren Zifferblatt zum Hafen ausgerichtet ist, sowie das Morgen- Mittags- und Abendgeläut der Glocke auf dem Turm unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens.